Schon seit den 1970ern beobachten wir die Entwicklungen in diesem Lande. Immer mit hohem politischen Interesse, aber auch mit immer kritischem Blickwinkel. Wir mussten viele Ereignisse mitansehen, die uns rätselhaft vorkamen, nicht gefielen oder einfach unsere Abscheu erregten
Es stellte sich immer wieder die Frage, ins politische Geschehen aktiv einzugreifen. Jedoch standen dagegen permanent die Kritikpunkte am bestehend Parteiensystem und den zu erkennenden Hierarchien innerhalb der bestehenden Parteien. Die Richtungen gefielen uns ebenfalls nicht, wir vermissten immer wieder die Ausrichtung PRO-Bevölkerung.
Wir analysierten Stück für Stück die bestehenden Parteien. Beginnend mit den bisherigen Großen, SPD, CDU/CSU und FDP wurden unsere Zweifel am politischen System immer deutlicher. Schon die Symbolik der den Parteien zugeordneten Farben schockiert bei näherer Betrachtung, die historischen Ansprüche und die heutigen Realitäten sprechen für sich.
SPD:
Dieser Partei wird die Farbe Rot zugeordnet. Die Farbe der Revolution. Leider gab es in der Geschichte erst eine einzige Revolution, die ohne großes Blutvergiessen ablief. Damit steht dieses Rot auch direkt für Blut. Der Zusammenhang zwischen Sozialismus, Kommunismus und Blut ist also kaum zu leugnen. Deshalb sahen wir genauer hin, wie die Partei heute steht und fanden Erschreckendes:
Die SPD ist ursächlich verantwortlich dafür, dass eine der größten sozialen Umgestaltungen der letzten Jahre zu einem asozialen Experiment mit zynischem Unterton zu Lasten der Ärmsten ausfiel. Die Rede ist vom Arbeitslosengeld II, dem sogenannten Hartz IV. Ausgerechnet die Koalition von SPD und Grünen bescherte uns eine Situation, die bei näherem Hinsehen an Menschenverachtung kaum zu überbieten ist. Und weil die Realität nicht ausreicht wurde diesem Konstrukt der Ausgrenzung noch der Name eines nicht wirklich gesetzestreuen Mannes aufgedrückt, dessen ursprünglich gute Ideen allerdings zu einer Karrikatur verändert und dann als Gesetz aufgelegt wurden.
Die Taten der SPD der letzten Jahre und Jahrzehnte sehen für uns ncht nach sozialer Einstellung aus, sondern nach derselben Macht- und Geldgier der Verantwortlichen, wie sie bereits bei allen Revolutionen zu beobachten war. Das Blut der sozial Schwachen allerdings wird diesmal etwas langsamer, dafür aber wirkungsvoller vergossen. Dass ausgerechnet die Grünen als Beamtenpartei da mitspielen ist perfide, aber verständlich.
Es ist uns unmöglich, einen solch zynischen Verein zu unterstützen.
CDU/CSU:
Die Zuordnung der Farbe Schwarz macht uns Angst. Historisch entstanden aus mittelalterlichem Glauben an die Kraft der Farbe Schwarz, später als Farbe des Klerus etabliert, ist die Farbe auch heute für uns ein Symbol des Verbleibens im dunklen Mittelalter. Leider ist auch die Einstellung der sogenannten "Christlichen Parteien" im Mittlealter steckengeblieben. Nämlich bei der Heuchelei und der Inquisition. Der Gipfel ist, dass eine Ex-Kommunistin jetzt als christliche Oberchefin auftritt und niemand sich Gedanken darüber macht.
Wir können es mit unserem Gewissen niemals vereinbaren, einen Verein zu unterstützen, der in der Verfassung des Staates ausdrücklich eine Staatsreligion verneint, sich aber selbst als Staatsreligion aufspielt und bis heute ein Recht im Recht unterstützt. Solange die christlichen Parteien den Staat an die Kirche(n) verkaufen, den Kirchen ein eigenes Rechtssystem innerhalb des staatlichen Rechtssystems zubilligen und dann auch noch aus Steuergeldern die Spitzenkräfte der Kirchen bezahlen, während allen anderen Religionen das Lebensrecht mehr oder weniger abgesprochen wird, ist von Glaub-Würdigkeit keine Spur zu entdecken.
FDP:
Gelb als Farbe ist recht nah an Geld, schon alleine schrifttechnisch für jeden zu erkennen. Bezeichnend ist, dass diese Farbe keinen historischen Hintergrund hat, sondern einer Werbekampagne der FDP entspringt. So blass wie die Erkennungsfarbe ist für uns auch das Programm. Als Wirtschaftspartei hat sie sich in heutigen Zeiten unserer Ansicht nach einfach verrannt.
Das ewige Zünglein an der Waage. Das ist die FDP. Eine Minderheit, die in der Geschichte der Bundesrepublik fast immer ihr Fähnchen nach dem Wind und sich selbst an die jeweiligen Machthaber hängte. Das ist Opportunismus pur. Deshalb sitzt diese Partei auch jetzt in der Falle, die klassische Dreitteilung der deutschen Politik hat sich überholt, die Funktion als Kanzlermacher ist obsolet. Ein neues Selbstverständnis wurde nicht nur nicht gefunden, sondern nicht einmal gesucht. Die selbstverliebte Arroganz der Führer dieser Partei fasziniert uns immer wieder, disqaulifiziert sie aber ebenfalls als ernsthafte Alternative.
Die GRÜNEN:
Die Farbe Grün steht für Natur. Klar. Von Umwelt und Naturschutz reden, aber bei der Ansiedlung der von ihnen selbst geforderten alternativen Energien dann laut schreien und Veto einlegen.
Die Grünen sind für uns ein Verein von Beamten, denen es im Leben zu gut geht und die deshalb nach neuem Sinn suchen. Ökologie muss man sich auch leisten können. Allerdings sind wir grundsätzliche Feinde des wuchernden Beamtentums und damit sicherlich keine Anhänger der Grünen. Vor allem, weil wir uns noch gut an die verlogene Heuchelei erinnern können, mit denen Mitglieder der Grünen im Bundestag angefangen haben. Den Mercedes-Benz um die Ecke geparkt, im Schafwollpullover aufs Fahrrad gestiegen und damit zum Bundestag gefahren. Das ist das Bild, das wir von den Grünen haben. Glaubwürdigkeit pur.
Auf die weiter vorhandenen Splitterparteien konnten wir uns nicht wirklich einlassen, weil die Programme teilweise haarsträubend sind. Als Highlights hätten wir da einmal die Partei "Die Blauen" zu bieten gehabt. Oder die Autofahrerpartei. Dass das in den Piraten enden musste, die aus Internetfreaks bestehen und jetzt nach dem Wahlerfolg erstmal keine weitere politische Meinung haben, ist nur zu gut verständlich, wenn man bedenkt, dass Hape Kerkeling mit seiner Spaßpartei sicherlich sofort in den Bundestag eingezogen wäre, wenn er an der Wahl teilgenommen hätte.
Die politische Landschaft in Deutschland schwankt zwischen witzig und gefährlich. Gefährlich für die Demokratie, die Herrschaft des Volkes. Nach unseren Beobachtungen mehren sich die Anzeichen für einen deutlichen Ruck zum Faschismus in diesem Lande. Nichts ist wie es scheint und die aktuelle Entwicklung gibt uns täglich etwas mehr Recht.
Deshalb wurde zum 01.Juli 2010 die LSD-Partei als Deutschlands erste und wahrscheinlich einzige Ein-Mann-Partei gegründet. Jedoch mit der ernsthaften Absicht, die Politik in Deutschland aufzumischen und wieder zum Bürger hinzuwenden.
Aus vielen Gesprächen wurde klar, dass die Richtung stimmt und auch mehrheitsfähig sein könnte, vor allem bei den freiwilligen Selbstbeschränkungen können wir punkten. Einige Bürger haben uns schon ihre Unterstützung zugesagt und sind Mitlgied der Partei geworden.
Aus diesen Gründen arbeiten wir jetzt seit 01.07.2011 daran, aus der LSD-Partei, den Liberal-Sozialen Demokraten, eine Partei zu machen, die mit den nächsten Wahlen so bald als möglich die Politik in Bund und Kommunen aktiv mitbestimmen möchte.