Sie befinden sich hier:   Programm > Programmpunkte > Energie
  |  anmelden

Energie

minimieren

Die Energiewirtschaft ist eine der wichtigsten Grundlagen moderner Gesellschaften. Deshalb ist dieses Thema für uns auch besonders wichtig.

Das drängendste Problem unserer Zeit ist wohl neben der Überbevölkerung die Frage nach der Energie der Zukunft.

Egal wo wir heute hinsehen, ohne Energiezufuhr von aussen funktioniert die Welt nicht mehr. Strom ist das Stichwort. Strom für Internet, ohne das dieser Bericht unmöglich wäre. Strom zum kochen, Strom zur Fortbewegung, Strom für Beleuchtung. Nichts geht mehr ohne Strom.

Wir vertreten die Ansicht, dass der Staat verpflichtet ist, für eine ausreichende Versorgung mit bezahlbarer Energie zu sorgen. Weiter ist es die Pflicht des Staates, dabei auf Zukunftsfähigkeit und Umweltverträglichkeit zu achten und die Wirtschaft in die richtigen Bahnen zu lenken.

Allgemein hat sich die Energiewirtschaft verselbständigt und sich in großen Teilen der Einflussnahme des Staates entzogen. Das halten wir für falsch und wollen die Mitsprache des Staates stärken. Zumindest in Fragen, bei denen der Staat finanziell gefordert ist, wird es Zeit, das Zepter wieder in die Hand zu nehmen.

Atomkraft ist für uns nur ein Mittel, um bis zur Einführung alternativer Energieformen die Grundversorgung zu sichern. Wir sind uns bewusst, das Atomkraft in ihren weitreichenden Folgen kaum wirklich abzuschätzen ist und damit ein dauerhaftes unwägbares Risiko darstellt.

Atomkraft muss auf ein Minimum reduziert werden und besonders muss der Staat endlich die Verursacher von Kosten auch in die Pflicht nehmen. Es kann nicht sein, dass Atomkonzerne gigantische Gewinne einstreichen, aber große Teile der Folgekosten vom Staat getragen werden müssen.

Fragen wie die Endlagerung des Atommülls aus der Produktion billigen Stromes dürfen nicht die Allgemeinheit belasten, sondern sind in vollem Umfang den Verursachern in Rechnung zu stellen. 

Unserer Meinung nach wird sich damit der Anteil der Atomkraft in kürzester Zeit erheblich verringern, die Forschung für alternative Energien wird von den Konzernen angetrieben werden, der Ruf nach Verlängerung der Laufzeiten wird sicherlich schnell leiser werden.

 

Jedoch sehen wir in der heutigen Praxis der Förderung alternativer Energien große Probleme. In der Realität haben wir in den letzten Jahren mit Geldern der Bürger die Produktion von Solarzellen in China gefördert, aber nicht die Weiterentwicklung der Photovoltaik und nicht die Entwicklung unserer eigenen Wirtschaft und dauerhaften internationalen Wettbewerbsfähigkeit.

Auch die zunehmende Bebauung freier Flächen mit riesigen Windrädern sehen wir problematisch. Wir können technisch die tatsächliche Effizienz dieser Giganten nicht beurteilen, aber wir sehen den Verbrauch an Umwelt, der damit einhergeht.

Und wir sehen, dass die Nutzniesser aus diesen Modellen lediglich bei Großinvestoren zu suchen sind, die durch den Bau dieser Windräder Gewinne erwirtschaften, während jeder Stromkunde am Ende der Kette dafür blutet durch höhere Strompreise, die von den Konzernen weitergegeben werden.

So kann das alles unserer Ansicht nach nicht funktionieren.

Wir wollen, dass durch staatliche Förderungen sowohl die heimische Wirtschaft aufgebaut wird, wie auch die dauerhafte bezahlbare Stromversorgung für Jedermann über das Ende der fossilen Brennstoffe hinaus gesichert wird.

Deshalb werden wir Entwicklungen fördern, die wirtschaftlich sinnvoll sind, nicht die Umwelt verbrauchen oder zubauen, die zukünftig bisherige Energieformen ablösen können.

Wir werden uns für Projekte einsetzen, die durch künstliche Photosynthese Brennstoffe erzeugen und ähnliche Ansätze. Die einzige Energieform, die wir kostenlos jederzeit nachgeliefert bekommen ist und bleibt die Sonnenenergie. Diese gilt es kreativ auszunutzen. Damit würde sich wohl auch das Problem der Klimaerwärmung automatisch mindern, da die Heizleistung der Sonne direkt eingefangen werden würde. 

Das ist unser Energiepolitisches Ziel.