Schon direkt nach der Rede des damaligen Wahlkämpfers Obama unter der Siegessäule in Berlin wussten wir mit wem wir es wirklich zu tun haben. Das verriet uns die Aussage, dass Europa, vor allem Deutschland, sich mehr in den Konflikt in Afghanistan und Irak einbringen müsse.
Wir sagten damals voraus, dass sich unter Obama nicht wirklich etwas ändern wird. Und wir sollten Recht behalten. Trotz eines eindeutigen wörtlichen Wahlversprechens, dass das illegale Guantanamo unverzüglich geschlossen werden wird, haben wir bis heute die Sklavenhaltung im Niemandsland durch US-Bürger zu beklagen. Nur dass diesmal ein Maximalpigmentierter dafür verantwortlich ist. Wesentlich verschlimmert wird dieses gebrochene Wahlversprechen durch die kürzlich erfolgte Veröffentlichung der Dokumente über die tatsächlichen Umstände und Verhältnisse in diesem Lager.
Ausgerechnet dieser Versprechenbrecher also hat jetzt die Unverschämtheit, uns Europäern die Schuld dafür in die Schuhe zu schieben, dass amerikanische Börsenzocker nach den USA auch den Rest der Welt in Grund und Boden fahren. Als ob unsere Politiker die wirkliche Macht hätten, die Finanzen der Welt so zu beeinflussen, dass sogar die USA Angst davor haben müssten. Wenn sie das könnten, würden sie es tun.
Aber unserer Meinung nach handelt es sich hier um den kläglichen Versuch, die wirklichen Verursacher, nämlich die grenzenlose amerikanische Gier und deren Glücksritter an den US-Börsen, aus der Schusslinie zu ziehen und den Schwarzen Peter (darf man das noch sagen heutzutage?) an die Europäer weiter zu geben.
Die Krise, die wir heute in Europa erleben, haben wir einerseits dem unkontroliiert wuchernden Beamtentum zu verdanken und andererseits dem schon im Ansatz unsinnigen System des Aktienmarktes. Diese Strukturmängel sind zwar im ersten Punkt spezifisch für Europa, aber im zweiten Punkt gefährlich, weil die Finanzen eben NICHT europäisch kontrolliert werden.
Im Klartext haben alle Länder dieser Welt Fracksausen, weil abzusehen ist, dass Europa sich einer Gesamtpleite nähert. Das bedeutet - deshalb traut sich niemand es auszusprechen - einen kompletten Ausfall europäischer Schuldenbedienung. Wir - die LSD-Partei - sind uns sicher, dass ein Reset der europäischen Finanzwirtschaft über kurz oder lang unausweichlich ist. Auch weil es die einzige Möglichkeit darstellt, auf Dauer ein neues tragfähiges System zu etablieren.
All das muss dem amerikanischen Präsidenten bekannt sein. Trotzdem schiebt er Schuldzuweisungen herum, obwohl ihm klar sein muss, dass es darauf hinauslaufen muss. Der Grund hierfür, der sich uns sofort aufdrängt, ist die Vorbeugung für eine für Amerika günstige Verteilung der Insolvenzmasse Europa.
Dagegen sollten wir uns verwahren.
Wir sollten dem Mann,
- der entgegen seiner Versprechen Menschen illegal festhält und foltern lässt
- der entgegen seiner Wahlversprechen einen illegalen und für sein Land ruinösen Krieg weiterführt
- der sogar schon vor seiner Wahl versuchte, Europa verstärkt in diesen Krieg hinein zu ziehen
nicht über den Weg trauen.
Und wir sollten diesem Mann in gar keinem Fall erlauben, uns verbal anzugreifen, um uns das Versagen seiner eigenen Politik anzuhängen!